Beiträge von Pitti0412

    Hmmm, vermutlich alles Flachländer.... ich wohne im deutschen Mittelgebirge und muss täglich, auch im Winter zum Rhein (70 m üNN) hinunter und abends wieder hoch auf über 500m Höhe. an den Steigungen sieht man dann immer die Autos liegen bleiben, mit schlechten Reifen.
    Aber das muss jeder selbst wissen.

    Ich verstehe den ganzen Hype mit den Ganzjahresreifen nicht. Unter dem Strich spart man damit doch gar nichts, denn die Ganzjahresreifen sind tendenziell teurer als reine Sommer-/Winterreifen und ich fahre mit je einem Satz Sommer-/Winterreifen eben mindestens doppelt so lang wie mit einem Satz Ganzjahresweifen. Nur mit dem Unterschied, dass ich für entsprechende Wetterverhältnisse immer einen perfekt abgestimmten Reifen drauf habe. Bei Ganzjahresreifen ist man doch immer nur mit einem Kompromiss unterwegs. Das Einzige was ich dadurch an Mehrkosten habe, ist vielleicht die einmalige Anschaffung eines zweiten Satzes Felgen. Diese Anschaffung hat bei mir jedoch mein FFH beim Kauf meines Puma übernommen.

    Wählt man das Design-Paket (mit den 19" Rädern) liegt der Ausstoß bei 138g/km.

    Ich muss da nochmal rein grätschen, weil das bei mir wirklich anders ist. Ich denke, dass das vielleicht auch vom Produktionsdatum mit abhängig ist. Ich habe extra nochmal nachgesehen.

    In meiner EU Übereinstimmungsbescheinigung steht:


    Typ: J2K

    Variante: BZJA12X

    Version: 5CCPTNAQRCD

    Handelsbezeichnung: Puma


    Herstellungsdatum : 28.04.2021


    Reifen/Felgen: 225/40 R19 93V 7,5Jx19OS47.5 B C1


    WLTP Wert CO2 Emission: Kombiniert: 134 g/km


    Das entspricht 101,- € Steuer


    Ganz am Ende der Bescheinigung ist aber tatsächlich vermerkt, dass alternative Reifen abweichende Emissionswerte erzeugen und dann wohl auch entsprechend anders besteuert werden.

    Entscheidend ist, mit welcher Rad/Reifen-Kombination das Fahrzeug erstausgeliefert wurde.


    Ich werde aber trotzdem mal dem Finanzamt melden, wenn ich die Winterreifen aufgezogen habe.... vielleicht gibts ja noch was raus?! 8o Sind ja nur 205er. Das kann ich mir dann für meine Gasnachzahlung zurück legen... ;(

    Nimmt man ab Werk die Ganzjahresreifen, so steigt der bescheinigte Wert auf 131g/km.

    134g/km sind es dann schon, wenn man die 19" Design-Räder dazubestellt hat (bitte um Korrektur, falls ich mich hier irre).


    Grundlage ist halt das, was bei Zulassung vorlag und von Ford bescheinigt wurde und nicht das, was nachträglich am Auto geändert wird (Rad/Reifen-Kombination).

    Ich habe ab Werk die 19" Felgen mit 225 er Bereifung: Steuer 101,- €

    Mir wäre es vollkommen egal, ob Stab- oder Shark Antenne. Hauptsache guter Empfang.

    Ich habe den direkten Vergleich. Shark im Puma und Stab in meinem Fiesta MK8. Der DAB Empfang ist im Puma fast völlig störungsfrei und im Fiesta wirklich deutlich schlechter, zumal ich halt auch in einer mittelgebirgigen Region lebe, wo die Signalstärke nicht immer wirklich gut ist.

    Kleine Exkursion in die Antennentechnik:

    So eine Antenne ist immer nur ein bisschen ein Kompromiss. Sie wird ungefähr auf die Mitte des zu empfangenden Frequenzbandes abgestimmt. Die zum Empfang notwendige Antennenlänge berechnet sich aus der Wellenlänge (Lambda) der zugrundeliegenden Frequenz und ist immer ein Vielfaches davon. Aufgrund der zugrundeliegenden Frequenzen (Fm ~ 100MHz, DAB+ ~200MHz) hat man früher mit sogenannten Lambda/4 Fm-Antennen im Auto gearbeitet. So eine Antenne hatte dann ca. 80 cm (man erinnere sich an die guten alten ausziehbaren Teleskopantennen) und man konnte damit auch ohne Verstärker ganz guten Empfang erzielen. Heutzutage setzt man in Autoantennenanlagen kleine Verstärker ein, so dass man kürzere Antennen einsetzen kann Lambda/16 (ca. 20 cm) oder Lambda/32 (ca. 10 cm). Je größer allerdings der Teiler wird, umso geringer der sogenannte Antennengewinn. Das ist einfach die Gesetzmäßigkeit der Physik. Irgendwann nutzen dann halt auch Verstärker nichts mehr, weil sie die Störungen eben auch mit verstärken.

    Das Witzige ist, dass das Frequenzband von DAB+ wiederum nahezu ein Vielfaches vom Fm Band ist (ca. doppelte Frequenz). Die 20 cm lange Fm- Lambda/16 Antenne wäre damit für DAB+ eine Lambda/8 Antenne, mit sogar höherem Antennengewinn. Ich kann also theoretisch jede Fm Antenne auch als DAB+ Antenne einsetzen. Die Wellenlängenabstimmung passt.

    Die Problematik ist, dass bei Fm analoge Signale verarbeitet werden. Ich empfange also auch bei einem schlechten Signal immer noch ein bisschen, halt mit mehr Rauschen. Bei DAB+ werden jedoch digitale Signale verarbeitet. Da gibt es dann nur noch 0 oder 1, also einfach gesagt: Ton oder kein Ton. Wenn also durch die kürzere Antenne das Signal für DAB+ schwächer wird, heißt es "kein Ton".

    Deshalb sind die kurzen Antennenstummel für DAB+ eher nicht geeignet, es sei denn ich arbeite mit aufwendigen Spulen in der Antenne, was aber auch immer nur ein schwacher Kompromiss, im Vergleich zum Aufwand ist. Dieser Aufwand wird bei den 10€ Stummeln von Ebay, Amazon & Co. sicher nicht betrieben.
    Die Antennen, die in die Heckscheiben eingebaut sind, sind übrigens ca. 80cm lang und damit für DAB+ ganz hervorragende Lambda/2 Antennen. Deshalb funktionieren die so viel besser als die ca. 20 cm langen, im Dach eingeschraubten Lambda/8 Antennen (wir erinnern uns: je kleiner der Lambda- Teiler, desto größer der Antennengewinn!).

    Ich würde also diese Scheibenantenne immer einer kurzen Dachstummelantenne vorziehen!

    Alternative: Ich mache mir eine 80cm Antenne aufs Dach. Dann geht was (!) und ich kann gleich noch einen Fuchsschwanz dran binden. :P